Die Entwicklung dieses leichten Panzers der 5 Tonnen-Klasse
begann 1932. Zur Tarnung nannte das Heereswaffenamt das Fahrzeug
"Landwirtschaftlicher Schlepper" (LaS). Die ersten drei Prototypen waren im
Dezember 1933 fertig und im Juni 1934 begann die Serienproduktion. Die Ausf. I A wurde unter der Bezeichnung
"Panzerkampfwagen (MG) Sd.Kfz. 101" in die Truppe eingeführt. Bald zeigte
sich das der schwache Motor ( 60 PS ) den Anforderungen nicht gewachsen war. Der
Nachfolger, der "Panzerkampfwagen I Ausf. B ,
erhielt also einen stärkeren Motor ( 100 PS ). Der Gefechtswert dieser Panzer war sehr
gering und Guderian schreibt in seinen "Erinnerungen eines Soldaten". (Zitat:
"Unter der Bezeichnung Panzer I wurde also die Einführung dieses Geräts befohlen.
Niemand dachte 1932 daran, daß wir eines Tages mit diesen kleinen Übungspanzern an den
Feind gehen müßten." Zitatende). Es gab auch Panzer I ohne Aufbau, die als Fahrschulwagen benutzt wurden und auch einen Munitionsschlepper . Im Polenfeldzug unbrauchbar
gewordene Panzer I wurden von der Firma Allkett umgebaut und so entstanden die 4,7 cm Pak (t) und das s.I.G.33 . Durch die Montage der erbeuteten tschechischen 4,7 cm Pak auf das
Fahrgestell des Panzer I entstand also das erste Panzerjäger-Fahrzeug!
Beim s.I.G. 33 wurde das schwere Infanterie Geschütz 33
übrigens komplett mit Rädern aufmontiert. Beide Umbauten waren viel zu hoch und zu
schwer. Neben dem sog. Panzer-Befehlswagen I
gab es noch einen Pionier-Kampfwagen. Vom
Panzer I Ausf. C wurde 1942 nur eine
Vorserie mit einem 150 PS Motor produziert und er war als Aufklärungs- und
Luftlande-Panzer konzipiert. Der Panzer I n.A.verst.
( neue Ausführung verstärkt ) war als Sturmpanzer für die Infanterie gedacht, kam aber
nicht über die Vorserie hinaus. Auf der Plattform des I Ausf. A wurden auch noch
gepanzerte Flammenwerfer und
Brückenlegepanzer
gebaut. Aus der I Ausf. B Plattform ging noch ein Ladungsleger
hervor.
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