ausfII.gif (49474 Byte)
Wissenswertes über den Panzer II und seine Entwicklungen:

Die Entwicklung des Panzer-Kampfwagens II begann 1934 unter der Tarnbezeichnung LaS 100("Landwirtschaftlicher Schlepper 100"). 

Bereits 1935 wurde die Serienproduktion aufgenommen. 

Die ersten Fahrzeuge wurden in kleinen Serien hergestellt a1 und a2 je 25 Stück, a350 Stück und b100 Stück. Die folgenden Typen c,A,B,Cund Fwurden von 1937 bis 1943 gebaut, obwohl sich bereits 1940 im Westfeldzug die deutlichen Schwächen dieses leichten Panzers zeigten, die in der schwachen Panzerung und der wenig leistungsfähigen Kanone begründet waren. 

Die Typen D und E, sog. "Schnellkampfwagen", besaßen einen stärkeren Motor und ein anderes Laufwerk. Aus diesen Fahrzeugen wurde, über die in Kleinserie gebauten Panzer Gund J, der Spähpanzer Luchs entwickelt. 

Ausgemusterte Fahrzeuge wurden gerne umgebaut, so daß aus etwa 95 Panzern D und E eine entsprechende Anzahl Flammenwerferpanzerentstand. Diese erfüllten aber nicht die Erwartungen und wurden dann wiederum zu Pak-Selbstfahrlafettenumgebaut. 

Man benutzte hierzu die hervorragende russische 7,62 cm Pak, die bei den Landsern "Ratsch-Bumm" genannt wurde. Diese russischen Paks waren ausschließlich erbeutete Waffen! 

Die "normalen" Laufwerke der Panzer II nutzte man auch zur Herstellung des Panzerjägers Marder IIund für die leichte Feldhaubitze Wespe, sowie für den gelungenen Sturmpanzer II

Von 1942 bis 1944 wurde auch noch ein Munitionsschlepperfür die "Wespe" gebaut. 

Es gab noch Schwimmpanzer II, einen Brückenlegepanzer und einen Pionier-Kampfwagen II. Die Entwicklung des VK 1602 ("Leopard"), eines 26 t Panzers II zur Gefechtsaufklärung, mündete aber nicht in dessen Fertigstellung. Man benutzte die entwickelten Türme dann für den "Puma".

Urheberrecht / Copyright © bei DerGRENADIER.de 1998 - 2002