| Rezension:
Delta
Force 2 von Novalogic
ist die Fortsetzung des erfolgreichen ersten Teils (siehe Review hier
auf der Grenadier.de Webseite) und hebt sich vom Vorgänger durch
erweiterte Optionen ab. Auch bei diesem Spiel handelt es sich natürlich
um eine Art "Einzelkämpfer-Simulation" und am Spielprinzip
hat sich gegenüber dem ersten Teil nichts wesentliches verändert. Der
Spieler sucht sich zu Beginn des Spieles ein Konterfei seiner Wahl,
wobei nach wie vor auch weibliche Wesen gewählt werden können. Nach
einer detaillierten Missionsbeschreibung, die jetzt auch in
Sprachausgabe vorhanden ist, sollte man sich die richtigen Waffen für
die unterschiedlichen Missionen auswählen. Die Waffenkammer von Delta
Force 2 wurde allerdings gegenüber dem ersten Teil weiter aufgerüstet,
so dass neben den bekannten Waffen die auch in Delta Force 1
schon vorkamen ( zur Erinnerung: MP5 von Heckler&Koch,
M249 SAW Maschinengewehr, M4 + M203 Karabiner mit Granatwerfer und
den Scharfschützengewehren M40A1 und Barret Light .50 cal) nun
die beiden folgenden Waffen zusätzlich als Primärwaffe benutzt werden
können: M4 Sturmgewehr mit Remington 870 (Schrot) und APS Unterwasser -
Sturmgewehr. Neben
diesen Hauptwaffen, von denen jeweils nur eine am Mann getragen werden
kann, stehen die Sekundärwaffen nach wie vor zur Verfügung, als da wären:
die High Standard .22 Pistole, die Spec. Ops .45 Pistole und die neu
hinzu gekommene Heckler & Koch P1l Unterwasserpistole. Ein
Kampfmesser ist sowieso immer dabei und an zusätzlicher Ausrüstung
wird uns Elitesoldaten dann noch die Wahl zwischen so vernichtenden
Waffen erlaubt, wie: Sprengstoffe, Claymore Minen, Light Antitank Weapon
(LAW) oder doppelter Munitionsvorrat. ( Ich empfehle aber auch für den
zweiten Teil von Delta Force den vielseitig einsetzbaren M4 + M203
Karabiner, mit doppelter Munition und die High Standard .22 Pistole. )
Im Einsatz verfügt man noch über Handgranaten und ein Zielmessgerät für
die Artillerie, die in einigen Missionen angefordert werden kann. Diese
zusätzliche Ausrüstung wurde aber nun noch erweitert durch ein LAR V
Atemgerät plus Schwimmflossen, eine kugelsichere Weste, einen Tarnanzug
und eine militärische Überwachungskamera, die in der Landschaft
postiert werden kann um sensible Bereiche im Auge behalten zu können.
Sinnvolle
Verbesserungen wurden vor allem am Menüsystem vorgenommen, so dass nun
eine Kommandeurskarte aufrufbar ist, die dem Spieler einen besseren Überblick
über die Situation gewährt. Die Satellitenkarte verdeckt nun auch
nicht mehr die Spielkarte, sondern ist unten in der Menüleiste
integriert. Das ist eine wirkliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger.
Ins Auge fällt also die komplett überarbeitete Ansicht des Spieles.
Den größten und zentralen Teil des Bildschirms füllt natürlich nach
wie vor die Landschaft aus, in der der Spieler agiert. Ganz oben sind
zwei Mitteilungsfenster: 1.Das Empfangsfenster für wichtige
Informationen zum aktuellen Spiel und 2. Das Spiele-Informationsfenster,
in dem z.B. die momentan gewählte Auflösung angezeigt wird. Alle
anderen Info-Fenster sind unten angeordnet. Dort wird nun hübsch die
aktuell gewählte Primärwaffe angezeigt, evtl. aufgenommene Gegenstände
oder die derzeitige Position des Spielers. Es gibt auch
Einsatz-Informationen, den Nav-Punkt-Anzeiger und die kleine
Satellitenkarte. Zusätzlich können weitere Fenster, wie etwa die
Aufnahmen der milit. Überwachungskamera, eingeblendet werden. Jetzt
noch ein paar Bemerkungen zur Kommandeurskarte und dann wieder ein
kleiner Spielbericht: Also, bei Anwahl der Kommandeurskarte wird der
komplette Bildschirm von ihr eingenommen. Dadurch erhält der Spieler
einen detaillierten Überblick über seine Position und kann zahlreiche
weiterführende Infos abrufen. Folgende Möglichkeiten bestehen: Karte,
Spieler (bei Mehrspielereinsätzen interessant), Team (ebenfalls bei
Mehrspielerspielen ganz wichtig), Waffen, Mission und Einstellungen. All
das kann betrachtet bzw. geändert werden. Dann gibt es noch
Einstellungen für die Kartenanzeige: Gitterdarstellung, Namensanzeigen,
Wegpunkte, Leute, Fahrzeuge und Gebäude. Dies alles kann eingeblendet
und dargestellt werden, damit der Spieler den totalen Durchblick hat.
Neben 19 sog.
"Quick Missions" gibt es diesmal lediglich zwei Kampagnen: 1.
Operation Common Resolve führt sie nach Georgien (4 Missionen) und
Uganda (6 Missionen) und 2. Operation Global Enforcement wieder mal in
den Tschad (5 Missionen) und anschließend nach Kirgisien (8 Missionen).
Insgesamt gibt es also 42 Schlachten zu schlagen und wer dann noch nicht
genug hat kann sich mit dem Mehrspielermodus noch weiteres Vergnügen
bereiten. Der Schwierigkeitsgrad gegenüber dem ersten Teil wurde noch
einmal deutlich angehoben und auch die Vielfalt der Missionen wurde
erweitert. Beides hat mich hoch erfreut und mir enorm viel Spielspaß
gegeben! Auch Delta Force 2 habe ich nicht eher zur Seite gelegt
bis ich die Kampagnen komplett durch hatte. Höchster Suchtfaktor!
Nun aber: Den
Kampfanzug übergestreift, Tarnung angelegt, die Waffen überprüft und
ab in den Heli....Die "Force" ruft wieder zu neuen
Heldentaten. Da kann Panzermeyer natürlich nicht abseits stehen,
sondern nimmt wie schon im ersten Teil von Delta Force den Kampf
gegen das Böse in dieser Welt auf!
"Hier Bravo (Panzermeyer). Melde
mich vom Startpunkt. Wieder mal im Tschad... ;-) Was liegt an? Aha, ich
soll einen von Terroristen besetzten Flugplatz säubern. Die Anweisung -
If it moves: Shoot it - (Wenn sich was bewegt: Feuer frei -) läßt
keine Zweifel offen... Na dann mal los! Die Landschaft sieht noch
realistischer aus als während meines damaligen Aufenthaltes in diesem
afrikanischen Land. Allerdings ruckelt es ziemlich, wird wohl doch
langsam Zeit für einen neuen PC. Diese Voxelspace-Grafik ist so eine
Sache für sich. Schade, das die Programmierer von Novalogic sich auf
diese Grafikengine versteift zu haben scheinen. Wie dem auch sei. Auf in
den Kampf um den einsam gelegenen Wüstenflugplatz. Ich drücke mich in
geduckter Haltung, das Sturmgewehr im Anschlag, an einer Felswand
entlang. Da kommt auch schon der Tower der Piste in Sicht. Ich lege mich
hin und robbe vorsichtig voran. Erst mal die Lage per Zielfernrohr
peilen. Mit Einzelfeuer schieße ich die Glasscheiben des Towers kaputt.
Wow, da fliegen die Splitter! Das verrät mich natürlich und der Wind
trägt die kehligen Laute der Terroristen zu mir herüber. Da, steht da
nicht einer auf dem Tower? Bang, bang. Treffer. Eine Feindpatrouille auf
meiner rechten Flanke wird ebenfalls rechtzeitig von mir erkannt und
ausgeschaltet. Jetzt muß ich aber näher heran. Verdammt da hängt noch
einer im Tower rum und schießt sich langsam auf meine Position ein. Von
hier aus kann ich ihn nicht erwischen, so dass ich einen
Stellungswechsel vornehme. Nun bin ich auf der rechten Flanke an einer
Felswand in günstiger Schußposition und kann mich der Gefahr
entledigen. Da stehen noch jede Menge anderer Individuen herum, die per
Einzelfeuer ausgeschaltet werden. Das verrät meine Position nicht so
schnell. Nun sehe ich aber keine Feinde mehr und muß den Sturm auf die
Gebäude wagen. Abrupt wird mein Lauf durch mir entgegenschlagendes
Feindfeuer unterbrochen. In den Hangars lauerten die Schützen also.
Nach kurzem, aber heftigem Feuerwechsel herrscht wieder Ruhe und ich
gelange zu den beiden vorgelagerten Gebäuden. Wie ich schon vermutete
stecken sie voller Terroristen, die durch schnelles, aber gedecktes
Vorgehen ausgeschaltet werden. Eine gute Taktik ist auch, vor dem
Betreten eines Gebäudes erstmal ein paar Granaten, soz. als "nette
Begrüßung", vorweg zu schicken. Das rummst gut, die Scheiben
bersten und der ein oder andere Terrorist wird dadurch schon beseitigt.
Nun regt sich noch Feindwiderstand in den Hangars, der ebenfalls
eliminiert werden muß. Nun kommt der schwierige Angriff auf den Tower.
Im Seitengebäude wollten die Banditen mir doch tatsächlich einen
Hinterhalt legen, doch ich war glücklicherweise schneller am Abzug. Nun
hetze ich die Stahltreppe des Tower empor. Da hockt einer und will mich
ausknipsen. Mittels Handgranate ist auch dieser böse Bube nicht mehr fähig
weitere Untaten zu begehen. Beinahe hätte es mich aber noch auf der Außenempore
des Tower erwischt, denn ich lief direkt auf einen Terroristen zu. Mich
rettete nur, das ich ihm nicht von vorne begegnete. So konnte ich noch
schießen, während er sich zu mir umdrehte. Uff, das war knapp.
Geschafft. Das Flugfeld ist gesäubert, nun zurück zum Abholpunkt. Da
kommen mir doch tatsächlich noch solche miesen Typen entgegen und
wollen mir den Rückweg abschneiden. Na warte, die werden mich jetzt
auch nicht mehr aufhalten können! Nach einigen Schußwechseln sehe ich
auch schon den Helikopter hereinschweben. Nachdem der letzte Feind ins
Gras gebissen hat, kann ich siegreich diesen Einsatz beenden!" |